Spieltrieb

-Spieltrieb von Juli Zeh in einer Fassung von Bernhard Studler-

„Shoot to kill to protect. Eine vollkommen einleuchtende kausale Kette. Im Grunde sind alle Erwachsenen längst tot, sie wissen es nur nicht.“ …und was sollen wir jetzt machen? Weiterspielen.
Ada und Alev sind Prototypen einer Vision. Durch das Spiel setzen sie den Sinn und den Zweck ihres Seins selbst. Sie erschaffen sich eine Welt. Sie hoffen darin auf Freiheit, Liebe und Nähe. Dabei überschreiten sie die Grenzen der Moral- und Normvorstellungen ihres Umfelds. Das Spiel ist ihre Utopie in sinnentleerter Zeit.

Regie: Anika Lachnitt, Dramaturgie: Johanna Faltinat, Bühne: Shir Levanon, Spieler*innen: Annina Kryger, Gerrit Brinker, Hannes Marggraf
Lea Friedrich, Theo Frielinghaus, Technik: Hannes Nitschke

Aufführungen waren am 12.09. // 13.09. und 04.11.2015 im Hoftheater Kreuzberg